Backup

| Lesealter: ab 15 Jahre |

Sicherung, Kopie oder Ersatz. Englisch, wörtlich übersetzt so was wie ›rückwärts hinauf‹, vor allem in der Computerwelt geläufig. ›Backup‹ bedeutet dort das Sichern, Zurücksetzen oder Stützen von Daten und Systemen. Hab ich zum Beispiel meine geliebte Fotosammlung auf dem Rechner, erstelle ich zur Sicherheit eine Kopie von allen Bildern und speichere sie an einem anderen Ort ab (lokal oder online). Das ist mein Backup. Sollte mein Rechner einem Weltuntergang zum Opfer fallen, „Backup“ weiterlesen

 

Gedanken

| Lesealter: ab 12 Jahre |

… Hmwas?

Oh!

Verzeihung, ich war in Gedanken. Malhiermalda. Nein, nicht in meinen eigenen, sondern in den Gedanken von jemand anderen. Also ich habe mir das nur so vorgestellt. Niemand bestimmtes, eigentlich eine Mischung aus meiner alten Klassenlehrerin Frau Thiem, einem Förster, der jetzt Witze für eine Comedysendung schreibt, und einer Gruppe von Straßenmusikanten in Dreischlüpfersruh (samt Publikum). „Gedanken“ weiterlesen

 

relativ

| Lesealter: ab 9 Jahre |

Ach, das ist einfach zu erklären: Einerseits ist ›relativ‹ die Einschränkung der Gültigkeit einer Aussage, andererseits stecken indirekt Kontextualisierung, Verhältnismäßigkeit und Vergleich in dem Wort.
Alles klar? … Nein? O-ha, dann muss ich meine Aussage wohl einschränken, oder anders gesagt, relativieren: Das Wort ›relativ‹ ist relativ einfach zu erklären. „relativ“ weiterlesen

 

Klischee

| Lesealter: ab 7 Jahre |

Stell Dir einen Indianer vor. Wie sieht der aus? Hat er langes, blauschwarzes Haar, eine Hakennase und durchdringende Augen, die in der Prärie bei flirrender Hitze noch auf 20 Kilometer Entfernung einen Haufen Kojotendreck erkennen können? Ja? Ach, und Federn hat er auch auf dem Kopf, natürlich. Eine Krone aus den Schwanzfedern des Runzelzeh-Breitkropf-Geiers ziert sein Haupt. „Klischee“ weiterlesen

 

Echo

| Lesealter: ab 8 Jahre |

Achtung, dies ist eigentlich eine traurige Geschichte! Sehr traurig. Aber von einer so schönen Traurigkeit, dass mir immer ganz warm ums Herz wird, gerade wenn es zerspringen und ein Meer von Tränen freilassen will. Kann man dann drin baden, in einem Meer aus Traurigkeit. In warmen, ruhigen und sehr tiefen Wogen.
Außerdem ist Traurigsein ja nichts Schlimmes, im Gegenteil. Trauer hilft uns Abschied zu nehmen, von Menschen, von Gegenständen, von Wünschen oder Vorstellungen. Dinge, von denen man Abschied nehmen muss, die unerreichbar, unumkehrbar, zu schwer für uns geworden sind. Hinterher fühlt man sich viel leichter. „Echo“ weiterlesen