Was Wie Wer?

Wer hat eigentlich die Sprache erfunden? Wer denkt sich die Wörter aus?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Sicherlich hoch kompliziert, denkt sich da mancher, der nicht auf den Kopf gefallen ist. Aber kompliziert sind oft nur die Antworten, die sich Erwachsene, Professoren oder Computer aus den Rippen, Gehirnwindungen oder dem Arbeitsspeicher schneiden. Alles andere kann spannend sein!

Die Begegnung mit neuen, seltenen, alten Wörter, mit komischen Ausdrücken, mit fremden Sprachen und Dialekten weckt Neugier: Woher kommen Wörter, wohin gehen sie, wie verändern sie sich? Kann ich mir auch Wörter ausdenken?
Gefühl für Sprache, Sprachspiel, Wortwitz und die Lust am Entdecken – das findest Du im Wortikon. Hier kannst Du nach Wörtern tauchen, kannst in die Wörter eintauchen, ihnen auf den Grund gehen und dort die tollsten Geschichten entdecken. Die verstecken sich sogar in einigen ganz normalen Wörtern, die wir jeden Tag benutzen.

Das kleine Wortikon erzählt diese Geschichten. Schlau wie ein Lexikon, bunt wie eine Internetseite, spannend wie ein Buch oder ein Film, hin und wieder albern wie betrunkene große Geschwister, frech wie Oskar aus der letzten Reihe, und mit einem Augenzwinkern wie ein Zauberer, der genau weiß, dass Du den Kern der Wahrheit in der ganzen Magie schon finden wirst.
Und dann? Na ja … die Wahrheit ist ja nicht etwas, das man weiß und dann in eine Schublade tut. Sie ist etwas, das wir leben, jeder anders. Sie ist ein Teil von uns – und damit ein Teil der Geschichten, die wir selbst erleben.

Das kleine Wortikon ist ein Blog für Kinder, ein Wörterbuch zum Lesen und Vorlesen. Natürlich dürfen sich auch große Leute hier tummeln, schließlich hört der Spaß an Sprache und Wörtern nicht aufs Alter.
Und was ein richtiges Blog ist, lässt Dich auch  …

Mitmachen

Im Wortikon kannst Du:

  • einzelne Einträge und Artikel kommentieren („Deinen Senf dazu geben“)
  • auch Kommentare kommentieren
  • eigene Wörter und Ideen für neue Wortgeschichten vorschlagen
  • abstimmen, welche Wörter als Nächstes ins Wortikon aufgenommen werden sollen

Und wie läuft das ab?

Irgendwer muss alles sortieren, die Wörter in klugen Büchern und auf schlauen Internetseiten nachgucken, sich die Wortgeschichten ausdenken und dann auch schreiben. Das ist der ‚Herr Wortikon‘ oder einfach Mathias. Oft hat er eigene Ideen, manchmal klaut er Ideen bei seinen Kindern, und wenn auch Du was für ihn hast, freut er sich riesig.

Mit Spucke und Fantasie soll aus dem Kleinen Wortikon dann mal ein Großes Wortikon werden. Damit das schick, schnieke, super, sensationell, ansehnlich und ne smoothe Sache wird, brauchen wir als Erstes jemanden, der toll zeichnen kann (Illustrator/in), so dass Du Dir auf dem Blog und in den Artikeln auch schöne Bilder ansehen kannst. Dazu suchen wir einen Profi, aber wenn Du etwas Selbstgemaltes für eine Wortgeschichte hast, sende es unbedingt ans Wortikon, das wäre mindestens genauso großartig!
Außerdem sind andere kleine und größere Leute willkommen, die eigene Wortgeschichten geschrieben haben und hier vorstellen möchten (Gastbeiträge).
Später sollen ausgewählte Wortgeschichten als Podcast eingelesen werden – eine Version, die Du Dir dann anhören kannst.
Nicht zuletzt wäre es auch ganz schön, wenn aus dem Wortikon ein echtes Buch zum Unter-der-Bettdecke-lesen und Eselsohren-hinein-machen wird. Wenn es so weit ist, wird eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Das bedeutet, dass jeder der mag ein bisschen Taschengeld dazu gibt, damit die Herstellung des Wortikon-Buches bezahlt werden kann.

Wer war jetzt dieser ‚Herr Wortikon‘?

Gestatten: Mathias. Angenehm!

Mathias – hier gerade furchtbar konzentriert bei der Arbeit am Wortikon
Mathias – hier gerade furchtbar konzentriert bei der Arbeit am Wortikon

Alter: 38
Heimatort: Berlin
Lieblingswort (zurzeit): alles paletti

Er konnte noch nicht schreiben, da hat er sich Geschichten ausgedacht und in Bilder gemalt. Bei der Schülerzeitung ging es dann schon besser mit dem Schreiben. Heute schreibt er Gedichte und Geschichten für Kinder und Erwachsene.
Zwischendurch hat er sich mit den alten Sprachen Latein und Griechisch beschäftigt – was die Römer und die Griechen in der Antike so geredet haben. Seine beiden Söhne (11 und 13 Jahre) reden aber sehr lebendige Sprachen, nämlich Deutsch und Spanisch. Die beiden waren es auch, die ihn auf die Idee für das Wortikon brachten, als sie fragten: „Du Papa, wer hat eigentlich die Sprache erfunden?“
Wenn er mal nix zu tun hat und zufällig gerade Sommer ist, pustet Mathias sein Schlauchboot auf und paddelt durch Berlin. Oder er macht Musik mit seinen Kindern, den Rockfried Juniors:

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